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Die jüngste Darstellerin auf der Bühne ist erst sechs Jahre alt

Das Geheimnis um „Die zertanzten Schuhe“ wird im Weihnachtsmärchen gelüftet.

„Von der ersten Probe an kam sie in Kostüm mit Schürze und Kochmütze und ist immer hoch konzentriert. Sie macht das super“, erzählte Juliane Rödl und sprach von der sechsjährigen Domino.

Sie spielt zum ersten Mal mit und ist die Jüngste im Ensemble der Burgschauspieler, das im Moment für das Weihnachtsmärchen „Die zertanzten Schuhe“ nach einer Vorlage von Georg Adalbert Magiera probt. „Ihre Rolle haben wir extra für sie hineingeschrieben“, erklärte die erste Vorsitzende der Burgschauspieler. „Einen Satz hat sie zu sprechen. Das machen wir immer, wenn Kinder neu und noch klein sind.“

Neu dabei ist auch Claudia Nothstein aus Wiesbaden. Sie besuchte im Sommer die Burgfestspiele und fragte gleich nach, ob sie mitspielen könne. Erfahrungen hat sie bereits in Wiesbaden gesammelt, weiß Juliane Rödl. In der unterhaltsamen Inszenierung des Weihnachtsmärchens übernimmt sie die Rolle des schwer hörenden Dieners Vanillio, der seine Anweisungen ständig falsch versteht.

Jutta Paetow-Meyer fragte auch im Sommer nach, ob sie mitmachen könne. Sie wollte jedoch nicht auf die Bühne, sondern als Bühnenbildnerin einsteigen und kreierte mit Kollegin Clara Jakobi gleich zwei neue Bühnenbilder für das Weihnachtsmärchen. „Ich male sehr gerne“, erklärte sie und freute sich auf die Herausforderung, in Kulissen-Größe zu malen. Seit vier Wochen malen sie jeden Sonntag an einer bunten Marktszene auf Raufaser. Das andere Bühnenbild der beiden lag bereits im Zuschauerraum, die Innenansicht eines königlichen Schlosses in Form eines blauen Tuches mit aufgenähten Fenstern. „Die Fenster können wir bei Bedarf wieder abmachen und ein neues Bild entstehen lassen.“

„Ich habe die Souffleuse nur einmal gehört, Kompliment an alle für die Textbeherrschung“, lobte Linda Kratz die 20 Mitglieder des Ensembles in ihren prächtigen Gewändern. Gemeinsam mit Nicola Sasse führt sie Regie und gab letzte Anweisungen zur aufgeführten Szene einer durchtanzten Nacht. Mal wurde der richtige Einsatz korrigiert oder die Position auf der Bühne verändert. Stühle schieben sollte vermieden werden, weil es zu laut sei und Spaß beim Tanzen solle auch im Gesicht zu sehen sein.

Drei Prinzessinnen tanzen Nacht für Nacht ihre Schuhe durch und der König weiß nicht, warum. Endlich möchte er hinter das Geheimnis kommen und verspricht demjenigen, der das Geheimnis lüftet, eine seiner Töchter zur Frau. Wer die Lösung schließlich findet und wie das Märchen weitergeht, erfahren Kinder und ihre Familien in den Vorstellungen am Samstag, 15. und Sonntag, 16. Dezember, wie gewohnt am Weihnachtsmarkt-Wochenende, um 15 Uhr im Bürgersaal in der Rossertstraße 21. Einlass ist jeweils um 14 Uhr.pw

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