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Hasenolympiade mit Ostereierslalom auf dem Bobbycar

Silvana und Sara sind hochkonzentriert beim Eierlauf mit dem Bobbycar.

Foto: Simone Pawlitzky

Schon bevor es richtig losging, herrschte Andrang vor dem Tor der freiwilligen Feuerwehr in Bremthal.

Viele Kinder sahen mit ihren Eltern gespannt zu wie die letzten Vorbereitungen zur Hasenolympiade erledigt wurden, Utensilien bereitgestellt und Stationen ein letztes Mal von den Feuerwehrkindern auf ihre Tauglichkeit getestet wurden.

Als sich das Tor pünktlich um 17 Uhr öffnete, verteilten Kinderwartin Heike Lemberg und Lara Röling bunte Karten in Form von Ostereiern an die Kinder, die gleich die vier aufgebauten Stationen ansteuerten. „Im letzten Jahr haben sich die Kinder die Stationen für die Hasenolympiade überlegt und Plakate selbst gestaltet“, erzählte Lara Röling. Sie gehört zur Einsatzabteilung und ist Betreuerin der Kinderfeuerwehr. Zum ersten Mal organisierte sie in diesem Jahr die Veranstaltung für alle begeisterten Kinder. „Die Ostereiersuche, die wir früher gemacht haben, war bereits nach kürzester Zeit beendet, weil die bunten Eier von den Kindern sofort entdeckt wurden.“ Die Aufgaben, die sich die Feuerwehrkinder dann für die sogenannte Hasenolympiade überlegten, wurden anspruchsvoller.

Bewegung, Geschicklichkeit und Durchhaltevermögen standen auf dem Programm. Im Bällebad versteckten sich Entchen, die nicht sofort gefunden werden wollten. Für den Eierlauf bauten Julie und Georg, Louisa und Gabriel Hindernisse auf. Emily, Viola und Friedrich versteckten den Osterhasen unter einem von drei Bechern.

Eine Herausforderung war der Bobbycar Eierlauf. Mit dem Plastikei auf dem Löffel setzten sich Silvana und Sara auf die Bobbycars und versuchten im Slalom um die Pylonen zu fahren. Die strengen Regeln waren eindeutig. „Wenn ein Ei runterfällt, fängt man von vorne an. Löffel nur in die Hand, nicht in den Mund. Keine Hütchen umfahren und keine auslassen. Nicht vom Bobbycar absteigen. Das Ei muss auf einer Pylone abgelegt werden.“

Der sechsjährige Nikolas nahm es genau. Er wiederholte den Eierlauf pflichtbewusst, wenn er sein Plastikei verlor und zog ihn konsequent bis zum Ende durch. Dabei balancierte er mit dem Ei auf dem Löffel über eine wackelige Bank, im Slalom bis zu einem Tisch. Dort musste er hinüber klettern und im Slalom weiter, umkehren, auf dem Rückweg unter dem Tisch hindurch krabbeln und über die Bank ins Ziel. Endlich war es geschafft.

Nikolas, Kindergartenkumpel Alexander und seine kleine Schwester Sara absolvierten wie alle anderen Kinder auch jede Station, erhielten dafür Stempel und bunte Eier. Beim Kuchenverkauf stärkten sie sich anschließend mit einem Muffin oder Stück Kuchen. „Für die Bedienung haben sich vier Jungs beworben“, erzählte Lara Röling. Die Feuerwehrkinder kümmerten sich um die Gäste und sorgten emsig dafür, dass das gebrauchte Geschirr in die Küche kam. Zu guter letzt lösten die Kinder ihre mit Stempeln gefüllten Karten gegen einen großen Schokoladenosterhasen ein, den sie mit nach Hause nahmen. pw

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