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Fußball verbindet – SPD-Fest mit internationalem Aufgebot

Der 19-jährige Tobi schießt gerade den Ball ins Tor und erzielt damit den Anschlusstreffer zum 1:1 im vierten Spiel für die Mannschaft der therapeutischen Einrichtung Eppenhain.Fotos: Simone Pawlitzky

Ein Spielfeld war am Samstagvormittag auf dem Sportplatz des TuS Niederjosbach für das Fußballturnier mit internationalen Teams abgesteckt. Sechs Mannschaften aus der nahen Umgebung waren angemeldet und gingen erneut auf Torjagd.

„Heute spielt jeder gegen jeden“, erklärten Jürgen Baesler und Organisator Peter Lange. „So muss jede Mannschaft fünf Spiele in jeweils 12 Minuten absolvieren.“ Der Kunstrasen war an diesem Vormittag ideal.

Zum vierten Mal in Folge richtete der SPD Ortsverband das Sommerfest in der Sportarena in Niederjosbach aus, zum neunten Mal insgesamt. „Am Anfang haben wir klein angefangen“, erzählte Jürgen Baesler weiter, „damals mit dem Europacup“, der noch auf dem Bolzplatz der Freiherr-vom-Stein-Schule ausgetragen wurde. „Asylanten mit einzubeziehen und zur Integration beizutragen“, sei auch in diesem Jahr Grundgedanke des Fußballturniers, dass sich immer wieder großer Beliebtheit erfreut.

Neben den „Jusos Steinbach und MTK“, stellten sich die Mannschaften „Gusbach Papas“ auf sowie die Teams der „Villa Anna“ und „Asyl Gusbach“, „Good Hope“, und Jugendliche aus der Therapeutischen Einrichtung Eppenhain dem sportlichen Wettkampf.

„Die Sprache des Fußballs spricht jeder“, waren sich Baesler und Lange einig. Die Mannschaften gingen mit Ehrgeiz an die Sache. Die Positionen auf dem Spielfeld wurden genau verteilt. Der achtzehnjährige Nico aus Wiesbaden übernahm die Position in der linken Abwehr. „Ich bin Zehner und spiele in der Offensive“, erklärte der siebzehnjährige Yigremachew, der seit drei oder vier Jahren das erste Mal wieder auf dem Feld steht, schätzte er. Beide Jugendlichen gehörten zur Mannschaft der therapeutischen Einrichtung in Eppenhain. Das Haus bietet 30 Plätze für suchtmittelabhängige Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren, so Sporttherapeut Michael Maiwald. Er stand seinen Schützlingen zur Seite, gab ihnen Tipps.

Langsam füllte sich die Sportarena mit Familien mit Kindern. Die vierjährigen Mädchen Mila und Emilie aus dem Hollergewann entschieden sich beim Kinderprogramm für das gleiche Prinzessinnen-Motiv und malten es eifrig aus. Während die Kinder dann auch das Bogenschießen ausprobierten, spielte sich die Band „Quattro Forte“ mit Bandleader Udo Verzagt aus Bremthal langsam warm. „Dieses Jahr machen wir das Sommerfest in Eigenregie“, erklärte Peter Lange, denn der Asylkreis, der in den vergangenen Jahren mitwirkte, sagte ab, da er am kommenden Sonntag ein eigenes Sommerfest feiert. So sorgte die SPD für das Kinderprogramm, Musik und Verpflegung.

Über den Turniersieg freute sich am Ende das Team der Jusos Steinbach, gefolgt von der Mannschaft Villa Anna aus Eppstein. Platz drei belegten die jungen Männer der therapeutischen Einrichtung Eppenhain. Für alle drei Teams gab es Pokale und Bälle.pw

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