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Fünf Projekte in zehn Jahren verwirklicht

Stiftungsvorsitzender Hartmut Krüner (re.) begrüßte in der Talkirche die Gäste zur Feier des zehnjährigen Bestehens der Talkirchenstiftung. Foto: Beate Palmert-Adorff

Die Talkirchenstiftung feierte am Freitagabend ihr zehnjähriges Bestehen und fünf erfolgreiche Projekte, die die Stiftung in dieser Zeit angestoßen hat. Eines der ältesten Projekte, das die Stiftung immer noch finanziell unterstützt, ist die Jugendband, die 2011 gegründet wurde.

Fast genauso lang sind die ehemaligen Konfirmanden Laura Mutke und Sören Schlüter Mitglieder der Band. Seit einigen Jahren gehören die Geschwister Jannis und Nadine Kreß dazu, Jannis als Bandleader, Nadine als Sängerin. Am Freitagabend unterhielten sie die Gäste in der Talkirche mit sanften Balladen.

Arnd Brummer, Herausgeber des Magazins Chrismon der evangelischen Landeskirche, hielt als „Heimatloser“ einen Vortrag zum Thema Heimat. Geboren im Taubertal, aufgewachsen in Konstanz führte ihn sein Beruf in viele Regionen Deutschlands von Bonn bis Hamburg und zuletzt in den Taunus. Häufige Wechsel sind die Konstanten seines Lebens. Selbst seine geistige Heimat fand er erst nach dem Wechsel vom Katholizismus zum Protestantismus. Brummers Fazit lautet deshalb: Heimat ist kein Ort, sondern ein Gefühl, sie bestehe aus Begegnungen und persönlichen Kontakten.

In diesem Sinne biete auch die Talkirchenstiftung den Menschen eine Heimat an. Stiftungsvorsitzender Hartmut Krüner und sein Vorgänger Udo Bergholz stellten die Projekte der Stiftung vor. Mit dem Domizil Talkirche, einer Eigentumswohnanlage in der Straße Am Dattenbach in Vockenhausen setzte die Stiftung ihr erstes Projekt um. Die Idee der Planung: barrierefreien Wohnraum für alte oder behinderte Menschen schaffen.

Das zweite Projekt, die finanzielle Unterstützung der Talkirchen-Band richtet sich an junge Menschen. Das dritte Projekt, der Neubau einer Krippe neben dem evangelischen Kindergarten der Talkirchengemeinde in der Rossertstraße, nutzt den Kleinsten und ihren Eltern. Projekt Nummer vier, das Familienzentrum in der Altstadt, hat sich zur Begegnungsstätte für Alt und Jung entwickelt. Leiterin Ute Herrmann bietet unter anderem Treffen für junge Mütter an, Internetcafé für Senioren und Spielenachmittage für alle Altersstufen. Das jüngste Vorhaben der Talkirchenstiftung, der Wohnpark in der Müllerwies, sei ein kontrovers diskutiertes Projekt, räumte Bergholz ein und erinnerte an die große Enttäuschung der Anwohner, als der bis dahin von allen Generationen genutzte Bolzplatz weichen musste und dort jetzt drei Wohngebäude und nur noch ein kleiner Spielplatz und ein Generationenweg entstehen.

Die Idee des Neubaus: Dort sollen ältere Eppsteiner, die ihre zu groß gewordenen Einfamilienhäuser aufgeben wollen oder müssen, eine neue Heimat finden. bpa

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