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Büttner und Olivella neues Vorstandsteam

Alter und neuer Vorsitzender des Burgvereins, Peter Arnold (r.) und Dirk Büttner.

Der Abschied nach elf Jahren als Vorsitzender des Burgvereins fiel Peter Arnold sichtlich schwer. In der Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag stellte er sein Amt zur Verfügung.

Aber auch als neu ernanntes Ehrenmitglied will der 74-Jährige sein letztes Projekt, die Burgbeleuchtung, noch realisieren. Dafür mussten Kabelwege und Steuerungseinheiten für über 50 neue Lampen geplant werden. Im Herbst, hofft Arnold, werden die Leitungen verlegt. Rund 100 000 Euro kostet die neue Anlage. Möglich sei die Investition Dank einiger Großsponsoren. Am Dienstag legte Arnold der Stadt als Eigentümerin der Burg den umfangreichen Ordner mit Formularen und Anträgen für die denkmalschutzrechtliche Genehmigung des Beleuchtungsprojekts vor. Inzwischen ist der Antrag bei den Denkmalschutzbehörden des Kreises und des Landes eingereicht. Er übernehme die zeitaufwändige Projektbetreuung gern, sagte Arnold, sein Nachfolger Dirk Büttner habe mit den Veranstaltungen zur 700-Jahr-Feier genug zu organisieren.

Über den neuen Vorsitzenden wurde in geheimer Wahl abgestimmt. Kritiker hatten so die Möglichkeit, unerkannt abzulehnen oder sich zu enthalten. Am Ende wurde Büttner mit 39 Ja-, vier Nein-Stimmen und neun Enthaltungen zu Arnolds Nachfolger gewählt. Der bisherige stellvertretende Kassenwart Ramon Olivella wurde in Abwesenheit zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Neu im Vorstand ist Marcel Wölfle als Beisitzer für den Internetauftritt, wiedergewählt wurde Kassenwart Joachim Souverein, sein Stellvertreter ist Markus Berggötz. Pressesprecher Bernd Höpfner und Beisitzer Stefano Ruperto wurden in ihren Ämtern bestätigt. Zweiter Kassenprüfer ist Rainer Hausbalk. Besonderes Lob erteilte der scheidende Vorsitzende Andrea Albrecht, die nach eigener Aussage „unterhalb der Burg aufgewachsen ist, zu Füßen der Burg wohnt und für die Burg brennt“. Sie sei immer zur Stelle, wenn der Burgverein helfende Hände sucht. Verabschiedet wurde Monika Untermann, die im Vorstand wertvolle Dienste im Büro leistete.

Die Kasse des Burgvereins ist nach gut besuchten Burgfesten in den vergangenen zwei Jahren gut gefüllt und betrug Ende 2017 knapp 85 500 Euro. Eingerechnet sind neben den Mitgliedsbeiträgen über rund 11 000 Euro auch nennenswerte Einzelspenden. So spendeten die Bands „Faltenrock“ und „Bass weg“ auch im vergangenen Jahr wieder ihre Gagen für die Auftritte beim Burgfest für die Burgsanierung. Dank einer Spende der Mainova über 15 000 Euro für die 700-Jahr-Feier am letzten Augustwochenende auf der Burg summiert sich der Kassenstand zurzeit auf rund 98 000 Euro. Von den 15 000 Euro wird ein großer Teil für das Mittelalterspektakel „Mit Fug und Recht“ über „die Verleihung der Stadtrechte anno 1318“ verwendet. Wegen der 700-Jahr-Feier der Stadt lädt der Burgverein dieses Jahr am letzten Augustwochenende, 25. und 26. August, nicht zum traditionellen Burgfest, sondern zu dieser Veranstaltung ein. Dafür müssen Kostüme angeschafft und Akteure engagiert werden, die hochmittelalterliches Burgleben, spätmittelalterliches Lagerleben, Handwerk und eine Belagerungsszene darstellen.

In der Mitgliederversammlung wurden außerdem langjährige Mitglieder geehrt: Harald Becker, Horst Weck, Manfred Nonn, Ingrid Eis, Berthold Gruber, Bernhard Heinz, Ulrike Herrmann, Christa Petrich, Erich Schlosser und Heinz Seebold halten dem Verein seit 25 Jahren die Treue.jp/bpa

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