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Der Nussknacker leuchtet zum Advent

Gespannt lauschten Kinder und Eltern der Erzählung vom Nussknacker. Foto: Julia Palmert

Lichterketten umrahmten die weihnachtlich geschmückten Buden des kleinen Adventsmarktes in der Wooganlage. Viele Menschen drängten sich auf dem Platz und warteten auf die Öffnung des ersten Adventsfensters. Die kleinen Besucher traten näher heran als Bürgermeister Alexander Simon in Begleitung zweier Engel die Bühne betrat.

In dicke Jacken und Mützen eingemummelt lauschten die Kinder dem Gedicht des zahnlosen Nussknackers. Die Engel Johanna und Manuela erzählten von Omas ganzem Stolz, dem Nussknacker aus bestem Holz. Doch als Enkel Mäxchen dem Nussknacker statt einer Nuss einen Pfirsichkern in den Mund legt, verliert der Nussknacker einen Vorderzahn und die Aufregung ist groß. „Engel, ihr macht das schon seit einiger Zeit“, erzählte Alexander Simon dem Publikum. Mit ihrem Gedicht gaben die erfahrenen Engel Johanna und Manuela Racky auch dieses Mal den entscheidenden Hinweis für das erste Adventsfenster in der Burgmauer hoch oben.

„Geht sieben Schritte zurück. Dann seht ihr die Burgmauer“ sagte Simon zu den Kindern, die Lichter erloschen und schon leuchtete das erste Adventsfenster mit dem Motiv des Nussknackers auf.

Zum 50-jährigen Bestehen der Schauspieltruppe übernahmen die Burgschauspieler in diesem Jahr die Gestaltung der ersten beiden Adventsfenster.

Märchenmotiv und Experimentalfotografie

„Als der Verein angefragt wurde, hatten wir gleich Tatiana und Janna im Kopf“, erzählte die Vorsitzende Juliane Rödl. Im Februar gab es ein erstes Treffen, bei dem „wir uns schnell auf das Motto Weihnachtsmärchen einigten.“ Tatiana Vdovenko nahm dickes Papier und machte mit Hilfe von Aquarell, Wasserfarben und Acrylmarkern eine 80 mal 90 Zentimeter große Collage. Die Vorlage wird dann jeweils stark vergrößert als Folie in den Fenstern angebracht. Die 26-jährige Kunststudentin, die mittlerweile in Frankfurt wohnt, begann mit 16 Jahren bei den Burgschauspielern und freute sich über die Anfrage. Wegen ihrer Kindheitserinnerungen entschied sie sich für den Nussknacker. „Es ist eine schöne Geschichte mit wunderbarer Musik.“

Bei Waffeln, Glühwein und Kinderpunsch des Montessori Kinderhauses und der Eppsteiner Burgschauspieler, heißer Gulaschsuppe der Vockenhäuser Hexen und Bratwurst vom Grill der Feuerwehr blieben die Besucher noch beisammen während die Gardemädchen des TSV Vockenhausen ihr Können zeigten. Britta Paulus aus Niederjosbach traf sich mit Freunden in der Wooganlage und erzählte, dass sie mit ihren Kindern gerne zur Öffnung der Adventsfenster komme. Es läute die Adventszeit ein und gehöre für sie jedes Jahr dazu.

Das zweite Adventsfenster ist von Burgschauspielerin Janna Bergen gestaltet, das dritte und vierte Fenster vom Verein „Gesellschaft Digitale Fotografie Hessen“ (GDF). „Die werden ganz anders – große Fotoexperimente“, kündigte Vorsitzender Walter Adler aus Ehlhalten an.

Und wer schon auf das nächste Motiv gespannt ist, der sollte am kommenden Samstag, 8. Dezember, um 17.30 Uhr zur Öffnung des zweiten Fensters in die Wooganlage in der Rossertstraße kommen. Dann wird auch der Nikolaus erwartet. „Heute ist er schon unter uns, aber in Zivil“, verriet Alexander Simon den Kindern.

Die Vereine verwöhnen die Besucher mit Waffeln, Hotdogs, Glühwein und vielem mehr. Nikolaus und Engel Johanna haben eine weihnachtliche Geschichte im Gepäck, passend zum zweiten Adventsfenster in der Burgmauer. Der Nikolaus beschert den Kindern süße Geschenke. Gesponsert wurden die Produkte mit Fair Trade Siegel von der Syna GmbH. Und wenn sich das zweite Adventsfenster öffnet, darf man gespannt sein, welches Motiv die Eppsteiner Burgschauspielerin Janna Bergen gewählt und gestaltet hat.

Erstmalig nehmen auch Mitglieder des Eppsteiner Präventionsrats Eppstein an der Aktion teil und bieten eine kostenlose Beratung zur Kriminalprävention. Die Stadt empfiehlt, mit Bahn, Bus oder Bürgerbus zu kommen. Parkplätze gibt es in der Rossertstraße am Rathaus II, auf dem Firmenparkplatz von Eppstein Foils (Burgstraße 85) und am Stadtbahnhof Eppstein sowie auf den Parkplätzen an der B 455.pw

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