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vor 5 Jahre 22 Wochen

Ich bin gegen den Supermarkt. Ich halte ihn nicht für eine Bereicherung, sondern für eine Fehlinvestition. Ich habe ich die Erklärungen der Stadt zum Bau des Marktes dahin gehend verstanden, dass er hauptsächlich gebaut werden soll, damit Vorbeifahrende an der B 455 eine Einkaufsmöglichkeit bekommen, die Versorgung von Eppstein steht gar nicht im Vordergrund. Wie absurd ist das denn! Für diesen Zweck ist ein Schild "Aldi 100m ->" völlig ausreichend. Oder noch besser: Man bietet Edeka ein Grundstück im neuen Gewerbegebiet an, da ist genug Platz. Ob die Versorgung der Eppsteiner damit verbessert würde, soll mal dahin gestellt bleiben, einfacher wird sie nicht. Man muss genauso hinfahren wie zu allen andern Supermärkten auch, niemand würde da zu Fuß hingehen. Das Grundstück gibt keine einfachen Parkmöglichkeiten her, weil es nicht genügend ebene Fläche hat, dafür wird eine schöne Möglichkeit geschaffen, die Kreuzung und die Staufenstr. mit Autos zu verstopfen.

vor 5 Jahre 23 Wochen

Es gibt vielleicht genug Märkte, da mögen sie recht haben, aber was das Sortiment angeht, steht es um diese Märkte schlecht,Tegut und Rewe sind nicht mal annähernd interessant, ansonsten gibt es Discounter, die nicht alles im Angebot haben, und die kleinen Geschäfte sind für Berufstätige auch uninteressant. Es sollte diesen Markt geben, damit Kaufkraft nicht weiter abwandert und Berufstätige die Chance haben, auf dem Kaufkraft gut und schnell einzukaufen. Und der Platz ist ehrlich gesagt nicht schön und es wird Zeit dort etwas zu ändern!

vor 5 Jahre 23 Wochen

Ein Edeka wäre eine Bereicherung für Eppstein!
Rewe Markt Vockenhausen sowie Teegut Bremthal sind für uns keinen Alternativen und die kleinen Geschäfte in der Altstadt ebenfalls nicht. Dort fehlen Parkplätze und die Auswahl ist aufgrund der kleinen Läden für uns uninteressant.
Ich verstehe das es unterschiedliche Meinungen gibt, allerdings ist der geplante Platz mittlerweile ein Schandfleck,die kleinen Geschäfte werden durch einen Edeka nicht wirklich Verluste bekommen, da ihre Kundschaft weiterhin die Nähe und den service nutzen werden.Für die anderen wäre dieser Markt einen super Möglichkeit nach dem Arbeiten noch innerhalb Eppsteins vernünftig einkaufen zu können und sich somit den Weg nach Niedernhausen/Auringen/Hofheim zu sparen.
Sollte dieser Markt nicht kommen würde Eppstein nicht nur einiges an Kaufkraft weiterhin verlieren sondern auch einen Chance für lange zeit nicht nutzen.

vor 5 Jahre 23 Wochen

Wer oder was soll hier vor wem gerettet werden? Liebe Leute, wie sagt man in Berlin: "Brüderken, ick hör dir trappsen"! Also, ich konstatiere: die Initiatoren dieser BI wohnen in der weiter führenden Staufenstraße, in der justament gerade mal ein neuer Einkaufsmarkt gebaut werden soll. Und was passiert: sie sind DAGEGEN !!! Logisch, es könnten ja Freitagabend oder gar am Samstag (ungeheuerlich) wilde Horden an Käufern diesen Markt überfallen und ihre Staufenstraße verstopfen! Jetzt mal im Ernst: Altenheimbewohner werden keine tangiert, das Altenheim befindet sich in der Langenhainer Straße!!! Und die Leute dort gehen wohl kaum selbst einkaufen. Und von wegen tolle Turnhalle. Diese hatte nur eine Blütezeit: Als Veranstaltungsstätte der NS-Jugend! Und von wegen: die Burg war dem "totalen Abriß geweiht". Stimmt auch nicht, denn sie wurde ganz amtlich auf Abriß versteigert, aber das war vor genau 210 Jahren. Ja, man sollte sich schon etwas schlau machen, bevor die Polemik mit einem durch geht. Mit einem Argument stimme ich allerdings zu: von Bürgerbefragung konnte keine Rede sein, denn wie sagte ein Eppsteiner Politiker neulich zu einem anderen Thema: "Der Drops ist gelutscht!" Alle Kommunalpolitiker haben dem Projekt zugestimmt. Einstimmig. Noch Fragen?

vor 5 Jahre 23 Wochen

Wie kann man einen Getöteten wieder zu Leben erwecken ? Hauptsache, ich kann schnell Einkaufen! ... über die Folgen denken wir später nach....es wird der Punkt kommen, an dem die Main-Taunus-Kommunen gesättigt sein werden mit Großmärkten und die weniger rentablen werden wieder geschlossen. Das geht schneller, als mancher glaubt - diese Konzerne haben kein Gewissen, wie unser Bäcker oder Metzger... Der größte Vorteil des Marktes sind die Parkplätze in Ortsnähe, wenn mal was los ist im verschlafenen Eppstein. Mich wundert, dass die Planer nichtmal an einen Kreisel gedacht haben, um dort die Ampelanlage abschalten zu können und Geschwindigkeit aus der B455 rauszunehmen....

vor 5 Jahre 23 Wochen

Ich antworte einfach mal dem Herrn Kremer, denn einem anonymen "Gast" zu antworten, erledigt sich schon von selbst. Jawohl, die zuständigen Gremien haben bereits entschieden: Hier kommt ein Einkaufsmarkt hin. Und man staune: sie haben einstimmig entschieden. Und wie ich meine: zum Wohle Eppsteins und seiner Bürger. Denn wir alle leben im 21. Jahrhundert und wollen weder, dass altes Gerümpel erhalten bleibt, dem selbst die Denkmalbehörde testiert, dass es nicht erhaltenswert ist. Und nein -- es werden auch in Zukunft nicht mehr die alten Stadttore wieder aufgebaut, um den Neubürgern zu suggerieren, dass sie in einem mittelalterlichen Städtchen leben. Denn auch moderne Eppsteiner wollen fußnah den nächsten Markt erreichen, egal wie der jetzt im Einzelnen heißen mag. Wenn denn jemand unbedingt protestieren muss, dann sollte er sich die geplante Schließung der Postannahmestelle vornehmen, denn gerade ältere Bürger sind nicht in der Lage, einfach mal in ein anderes Ortsteil zu marschieren. Dieses Argument höre ich täglich von meinen älteren Mitbewohnern im Fliednerhaus, und die haben nach der Schließung der Post ein ernsthaftes Problem. Also, liebe Schein- und sonstigen Argumentierer: In Zukunft WIRKLICHE Probleme lösen und den Spiegel beim Fechten in Ruhe lassen!!!

vor 5 Jahre 23 Wochen

Wir können es kaum noch abwarten bis der neue Edeka-Markt gebaut wird ... Fahren wir doch derzeit entweder nach Hofheim, nach Wi-Auringen oder seit neuestem nach Königstein zum Einkaufen. Diese langen Wege könnten wir uns dann endlich sparen. Wer schon einmal das Angebot, die Qualität und die Einkaufsatmosphäre zwischen den umliegenden Edeka-Märkten und unserem ortsansässigen Rewe-Markt verglichen hat, kann eigentlich nur für den Bau des Edeka's plädieren. Die bereits ansässigen Discounter zählen in unseren Augen nicht als Alternative. Und vielleicht kann die Stadt ja einen Teil der Gewerbesteuereinnahmen zur Belebung der Altstadt investieren.

vor 5 Jahre 23 Wochen

Es gibt schon genug Supermärkte, ein Vollsortimenter würde sich nicht lange halten, sonst wäre tegut in Bremthal einer. Wichtig ist eine Grundversorgung in jedem Stadtteil, die von alten Menschen zu Guss erreicht werden kann.
Ich wohne in Niederjosbach und würde wahrscheinlich in Eppstein nur sehr selten einkaufen. Es wäre schade den geschichtsträchtigen Platz einem nicht bequem zugänglichen Supermarkt zu opfern.i

vor 5 Jahre 23 Wochen

ist in der Tat schon jetzt alles andere als lebendig. Und dass ein kleiner Elektro-Händler schliesst, ist kein Argument gegen den EDEKA-Markt, sondern wohl dem Generationenwechsel geschuldet - und eben dem Einkaufsverhalten der Menschen. Die kaufen auch Kleinkram lieber im Media-Markt oder bestellen gleich bei Amazon. Das ist schade, aber es ist nun einmal so. Das hat auch nichts mit herzloser Amerikanisierung zu tun, wie hier schon vorgebracht wurde, sondern damit, dass die meisten Anwohner berufstätig und sehr mobil sind und sich auf dem Heimweg anderswo versorgen, übrigens auch viele ältere Leute. Und was bedeutet Altstadt in Eppstein derzeit eigentlich: ein kleiner Lebensmittelladen, ein Feinkostgeschäft, deren Öffnungszeiten für Berufstätige aber utopisch sind, Schneider, Versicherungsagentur, vergleichsweise viele Restaurants inklusive Döner und Pizza - und ein Bäcker, der sonntags geschlossen hat, wenn Wanderer und Ausflügler in die Burgstadt kommen. Der Lebensmittelmarkt ist ein gutes Projekt. Ihn mit der Begründung einer angeblich "schützenswerten Altstadt" abzulehnen, halte ich für schädlich, denn die meisten Eppsteiner werden dann weiterhin anderswo einkaufen und die durchreisenden Pendler auch.

vor 5 Jahre 23 Wochen

Wir sind weder Kunde bei Aldi noch bei Lidl, es treibt uns ebenfalls nicht zu REWE. Wir legen großen Wert auf gute Qualität und angenehmes Einkaufen, deswegen zieht es uns seit Jahren zu Buch nach Hofheim und zu Allnatura nach Kriftel. Edeka bietet zumindest in Teilen eine echte Alternative und ist deswegen wünschenswert. Wir würden sehr gerne ohne Auto wohnortnah halbwegs ordentlich einkaufen können und hoffen auf ein baldiges entsprechendes Angebot ! Wir verstehen das Versorgungsproblem älterer Menschen im Ortskern und erwarten natürlich von der Politik und der Stadtverwaltung für diese eine ordentliche, langfristig funktionierende Lösung im Ortskern. Das sollte möglich sein.

vor 5 Jahre 23 Wochen

Bislang ist der einzige Markt in Eppstein, Kernstadt, in dem ich einkaufen kann, der Aldi. Von daher fühle ich mich mittlerweile fast "zwangs-aldisiert". Die Läden in der Altstadt mit ihren "Ladenzuzeiten" sind für Berufstätige wie mich alles andere als eine Alternative, zumal sie geschlossen haben, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Wenn von den werten Geschäftsleuten da immer noch keiner gemerkt hat, das Muttern mittlerweile auch auf Arbeit geht, und nicht vormittags einkauft und nachmittags Kaffee trinkt, ist das irgendwie deren Problem und hat nichts, aber auch gar nichts mit der Konkurrenz durch größere Einkaufszentren zu tun. Und das ich sonntags zum Kuchenkaufen nach Kelkheim oder Königstein fahren muss und Sonntagsausflügler vor dem Cafe in der Altstadt lange Gesichter machen, spricht auch net gerade soooo für die armen gebeutelten Händler in der Altstadt, die es sich anscheinend leisten können, "wegen Reichtum" geschlossen zu haben. Bislang muss ich, wenn ich mal größere Ansprüche an Auswahl und Hochwertigkeit habe, nach Hofheim oder Fischbach fahren. Kommt der Edeka, spar ich mir die Fahrerei gerne! 
Das Verkehrsaufkommen an der Bundesstraße ist kein Argument. Das betrifft den neuen Edekamarkt nicht anders als den Aldi-Markt. Und wie der neue Markt die Lärmbelästigung, die durch die Bundesstraße ohnehin besteht, noch toppen soll, ist mir ein Rätsel. Vielleicht können sich ja mal Benutzer der Bundesstraße beschweren, weil mit dem neuen Edeka dauernd Fußgänger über die Straße wollen.... Und wenn endlich der Schmuddeleck am Eingang der Staufenstraße verschwindet, um des Gerümpel ist es weiß Gott net schade.

vor 5 Jahre 23 Wochen

Schade, dass nicht mehr Phantasie aufkommt, wie man Eppstein für die nächsten 50-100 Jahren entwickeln kann. Ein weiterer Supermarkt am Stadtrand ist städtebaulich sicherlich keine Meisterleistung. Selbstverständlich benötigt die Altstadt weitere Parkplätze ! Was ist mit der Wooganlage, muss das Feuerwehrgerätehaus in der Rossertstraße bleiben, was wird mit dem Rathaus, wenn ein Neues gebaut wird und die Verwaltung dort auszieht....? Da käme einiges an Fläche zusammen....charmant gelegen.... Wo bitte liegt denn Eppstein's Mitte z.Zt. muss ich meinen Vorredner fragen und was macht ein Mitte aus? Der Fokus sollte mehr in die Zukunft gerichtet sein, statt mal wieder mit Schnellschüssen für herzlose, amerikanische Verhältnisse zu sorgen ! Immerhin kommt etwas Fahrt in die Diskussion und gibt den kopflosen Rathausplanern hoffentlich zu denken.

vor 5 Jahre 23 Wochen

Sie haben vollkommen Recht. Ergänzt sei noch, dass hier mit EDEKA eine Alternative zur omnipräsenten REWE-Kette geschaffen würde. Wir wohnen seit über 10 Jahren in Vockenhausen und kaufen fast ausschließlich in Hofheim ein. Warum man die hiesige Kaufkraft aus vermeintlich romantischen, in Wahrheit nur rückständigen Gründen aus Eppstein abziehen lässt, ist uns schon lange ein Rätsel. Lidl und Aldi haben ein anderes Sortiment, dort kaufen wir nicht ein. Punkt. Natürlich geht es hier auch um Gewerbesteuereinnahmen. Hoffentlich setzt sich die Gemeinde mit diesem sinnvollen Vorhaben gegen die ewigen Nein-Sager durch!

vor 5 Jahre 23 Wochen

Waltram Ebmeyer von der Agenda-Gruppe Eppstein schickte uns folgenden Kommentar, den wir online stellen: Eindeutig gegen diesen Lebensmittelmarkt spricht: 1. Märkte gibt es genug mit Aldi, Rewe, Lidl und Tegut/Bremthal. 2. Der städtebaulich wichtige Bereich der kleinen Läden wäre tot. 3. Die Verkehrssituation in einem Bereich mit 6 Straßen ist zu gefährlich. 4. In der Rush hour wären noch mehr als heute Staus zu erwarten, die auch Zu- und Abfahrt zum Problem werden lassen. 

vor 5 Jahre 24 Wochen

Gerade auf der grünen Wiese wäre dieser EDEKA ja nicht. Natürlich ist eine belebte Altstadt mit kleinen betriebenen Geschäften besser, als leere Schaufenster oder gar leerstehende Häuser. Wenn wir aber ehrlich sind, ist die derzeit vertretene Mischung nicht mehr zeitgemäß. Wir sollten alle mal in uns gehen. Viele Arbeitsplätze bietet Eppstein nicht gerade. D.h. wir alle fahren mit dem Auto entweder nach Frankfurt, Wiesbaden, Richtung Limburg oder in andere Orte im Umkreis. Wer von uns stellt abends das Auto zu Hause ab und macht dann in der Altstadt seine Einkäufe zu Fuß? Parkplätze haben wir da nicht wirklich in der Altstadt. Das macht keiner von uns. Wir alle machen die Einkäufe auf dem Nachhauseweg beim großen Discounter. Vielleicht hält noch einer beim Bäcker oder Metzger, aber das auch nur, wenn gerade ein Parkplatz frei ist. Elektrosachen bestellen wir im Internet oder kaufen sie bei Saturn bzw. Mediamarkt. Wer die Altstadt beleben will muss für Parkplätze sorgen und muss ein Angebot schaffen, welches ich als Verbraucher kurzfristig benötige. Ich denke die Post und die Apotheke sind ein gutes Beispiel hierfür.
Wer glaubt der EDEKA sorgt für den Tod der Altstadt, der hat viel von der Entwicklung der letzten Jahre verschlafen. Ein großer Vollsortimenter wie der geplante EDEKA ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich lasse ja selten ein gutes Haar an unseren Kommunalpolitikern, aber hier haben wir mal ein sinnvolles Projekt in der Planung. Wir können die Einkäufe auf dem Nachhauseweg im eigenen Ort machen. Ja das führt zu einer Erhöhung der Gewerbesteuereinnahmen, was ist schlecht daran? 
Eppsteins Mitte liegt schon lange nicht mehr in der Altstadt und die Lage des geplanten EDEKA ist m.E. ideal. Vielleicht ist er für den ein oder anderen älteren Einwohner nicht mehr so gut zu erreichen wie der Laden in der Altstadt, aber dafür vielleicht für andere ältere Bürger Eppsteins. Ich gehe sogar soweit, dass die Kunden des bisherigen Lebensmittelmarktes nicht zum Vollsortimenter abwandern. Dieser wird überwiegend von mobilen Verbrauchern besucht werden, die auf dem Weg nach Hause ihre Einkäufe erledigen wollen. Es ist nicht mehr damit getan, etwas abzulehnen. Wer die Altstadt beleben will, muss mit neuen Ideen und nicht nur mit Anti-Kampagnen gegen eine Stadtentwicklung argumentieren, die auch mal in die Zukunft gerichtet ist. Eppstein ist immer noch zu verschlafen und zu rückständig, um mit anderen Städten und Gemeinden im Umkreis zu konkurrieren. Wer in die Zukunft will, muss auch mal was aufgeben bzw. verändern wollen.

vor 5 Jahre 24 Wochen

Liebe EZ : Hält die Politik die Bürger dieser Stadt eigentlich für doof ? Dieser Eindruck wird mit dem Artikel bei mir geweckt. Ich fasse mal die Äußerungen des Bürgermeisters zusammen : Die Arbeiten sind optimal verlaufen. Ein Ende ist absehbar ! Man ist schneller als im Plan...Kosten 2,8 Mill., hälftig getragen von Stadt und Land, der preisgünstigste Anbieter baut seit rund 4 Jahren und wird gelobt. Den leidenden Gewerbebetrieben wurde die Pein auf ein Minimum begrenzt, deshalb sind Ausgleichszahlungen an fast bankrotte Firmen nicht vonnöten.... Immerhin hat man in der Bauverwaltung mittlerweile gemerkt, dass es sich um eine Großbaustelle und ein Nadelöhr handelt. Kann man solche Projekte nicht anders planen? War den Verantwortlichen bewusst, welche Belastungen sie ihren Bürgern zumuten? Der Blick auf den alleine preisgünstigsten Anbieter war ein volkswirtschaftlich schwerer Fehler, denn ob wir Bürger per Steuer zur Kasse gebeten werden oder stundenlang im Stau stehen und Emissionen in die Hauptstraße blasen, kostet auch unser Geld. Deshalb hätte von vorneherein ein Zeitlimit vorgegeben werden müssen, was den Bauunternehmer gezwungen hätte, mehr Mitarbeiter einzusetzen. Selbst wenn die Arbeiten dann das Doppelte oder mehr kosten, hätten wir Bürger Geld, Zeit und Nerven gespart. Leider ist bis heute volkswirtschaftliches Denken noch nicht in der Politik angekommen, weder in Wiesbaden noch in Eppstein! Der Fauxpas aus dem hiesigen Bauamt, die Bauaufträge für die Kanalarbeiten zu vergeben, bevor die schriftliche Kostenzusage des Landes für die Straßendecke vorlag, kostete uns Bürger mindestens 200.000€ und viel Zeit und Stress. Wer dafür die Verantwortung im Bauamt trägt, wurde bis heute nicht gesagt, leider auch von der Opposition oder den kritischen Medien nicht hinterfragt. Woran mag das liegen?

Ohne eine kritische Aufarbeitung solcher Fehlleistungen unserer Verwaltung, lassen sich diese aber nicht abstellen. Da ist Führungsstärke und die Einsicht in Fehler gefragt, statt Schönrederei vor dem Herrn. Sonst dauert der nächste Umbau einer strukturell wichtigen Straße wieder 4 Jahre & X statt 6 Monate....

vor 5 Jahre 24 Wochen

Der Kommune geht es bei dem Supermarkt in erster Linie um höhere Gewerbesteuereinnahmen. Das dürfte sie ruhig mal sagen ! Die Entscheidungen für den Großmarkt sind wie so oft im kleinen Kämmerlein gefallen, jetzt geht es darum den Bürgern zu suggerieren sie würden einbezogen. Das Resultat wird sein, dass der kleine Sparladen und das Burgcafé in Konkurs gehen und der Handel in der Eppsteiner Altstadt weiter stirbt. In allen Nachbargemeinden konnte man beobachten wie Stadtmitten oder große Einkaufzentren am Stadtrand die gewachsenen Strukturen aushebeln. Zurück bleiben verwaiste Geisterzonen mit schwer vermietbaren Immobilien. Der IHH müsste eigentlich gegensteuern und das Projekt kritisch hinterfragen, da die Presse dieser Aufgabe leider nicht gerecht wird.....

vor 5 Jahre 24 Wochen

Die Notwendigkeit eines großen, auf der "grünen Wiese" geplanten Lebensmittelmarktes für eine Kleinstadt wie Eppstein betrachte ich mit Skepsis. Die Versorgung ist durch Märkte wie ALDI und Lidl hervorragend gesichert. Die vielgepriesene Erhaltung von lebenswerten Kleinstädten wird durch eine zu erwartende Verlagerung von dem bestehenden Angebot stark geschädigt. Eine fortschreitende "Amerikanisierung" ist für die Stadt nicht wünschenswert. Kleinstädte sind nicht als reine Wohngebiete zu betrachten, letztendlich sind sie ein Teil europäischer Kultur, die den Besucher animiert, sich dort nicht nur wohl zu fühlen, sondern auch eine lebendige Gemeinschaft erwartet. Eine "Verslumung" ist die Folge, eine Ansiedlung von nicht gewachsenen Geschäftsmodellen wird diese Entwicklung verstärken. Starke Zunahme von Verkehr, Abwanderung von Familien. Verwaiste Straßen im Kern der Altstadt. Sinn einer vernünftigen Politik für kleine Gemeinden ist der Erhalt des Bestehenden und die Schaffung von mehr Attraktivität. Einkaufszentren am Stadtrand sind dafür völlig ungeeignet.

vor 5 Jahre 24 Wochen

Meiner Meinung nach braucht Eppstein vor allem einen kleinen Lebensmittelmarkt in der Altstadt (so wie es jetzt ist). Nicht alle Bürgerinnen und Bürger Eppsteins sind in der Lage längere Fußwege zu bewältigen. Dies betrifft nicht nur ältere Menschen. Wenn der Weg zum "neuen Markt" auch kurz ist, der Kunde muß auch wieder zurück - und das MIT dem Einkauf und einen kleinen Hügel HOCH. Wenn das Postamt demnächst schließt, fällt schon ein wichtiges Teil einer funktionierende Infrastruktur in der Altstadt weg. Der Elektroladen hat schon geschlossen, ein Verlust für Eppstein.

vor 5 Jahre 24 Wochen

<"Die Stadt hat parallel zur Vorplanung Schallschutz-, Verkehrs- und Umweltgutachten in Auftrag gegeben. "> Wie hoch sind allein die Kosten dafür und wer trägt diese? In welcher Summe bewegen sich die Kosten für die komplette Erschließung (Anpassung des Bodenniveaus, Ausgleichsmaßnahmen Renaturierung, Zufahrtswege etc.)? Wann ist demnach (unter Berücksichtigung aller Kosten, auch der Personalkosten involvierter Mitarbeiter der Stadt) mit einem ROI für die Stadt und damit der hier Steuern zahlender Bürger zu rechnen? In welchem Maße werden städtische Einnahmen gemindert, wenn durch den neuen Vollsortimenter gegebenenfalls vorhandene Geschäfte aufgeben (müssen)? Können gegebenenfalls alle wegfallenden Arbeitsplätze der aufgebenden Geschäfte durch den neuen Vollsortimenter kompensiert werden? Ich stelle hier bewusst nur Fragen zu den Finanzen, nicht dass mir eine Verödung der Eppsteiner Altstadt egal wäre. Im Gegenteil, nur eine lebendige Eppsteiner Innenstadt komplettiert das Bild "Burg / Gewerbe-Handel-Markt / Wohnraum" und bildet den Rahmen nicht zuletzt für den schönsten Weihnachtsmarkt der Region. Obwohl, abschließend interessiert es mich nun doch noch: Gibt es denn schon verwertbare Zahlen wie viele Eppsteiner Bürger (Gesamt-Eppstein, also alle Stadtteile) einen weiteren "Supermarkt" für (un)nötig halten, diesen auch nutzen wollen und werden? Oder möchte man mal den Weg einer gesamtstadtweiten Bürgerbefragung gehen? So ein bißchen direkte Demokratie wagen? Oder wie soll die Bürgerbeteiligung aussehen ?

vor 5 Jahre 24 Wochen

was man eben nicht vergessen darf, ist, dass solche Einrichtungen natürlich auch immer Heimaten für bestimmte Personen darstellen, welche sonst zuhause säßen und nichts zu tun hätten.
Ein Zettelkasten am Marktplatz, welcher verpflichtend von der Stadtverwaltung geleert, veröffentlicht und abgearbeitet würde, hätte wahrscheinlich den gleichen Erfolg.

vor 5 Jahre 25 Wochen

Hallo Frau Palmert,

zu dem Leserbrief in der Online-Ausgabe zum Thema Beschilderung am Bahnhof Eppstein ("Richtung Eschhofen") kann ich Ihnen mitteilen, dass wir dies bereits der Bahn mitgeteilt haben. Die historische Bezeichnung der Strecke ist Eschhofen. In allen Plänen ist dies so verzeichnet. Bei der Bestellung der Schilder wurde dies nicht beachtet. Die Bestellung hat die Bahn veranlasst und die Stadt hatte hierauf keinen Einfluss.

Freundliche Grüße
Alexander Simon

vor 5 Jahre 26 Wochen

Eine Rundumversorgung ist in Eppstein ja nun wirklich überall gegeben. ALDI, Tegut, REWE, um nur einige zu nennen. Berufstätige Menschen "stolpern" hier ja alle paar Meter über einen Supermarkt. Wer ohnehin schon mit dem Auto unterwegs ist, kann sich an jeder Ecke voll versorgen. Muss es denn wirklich noch einen Supermarkt geben? Eher wäre über eine weniger invasive Nutzung des Geländes nachzudenken.

vor 5 Jahre 26 Wochen

Wenn ich an die Diskussion um Ortsvorsteher denke, da fällt mir gleich das Thema illegale Müllabladeplätze, Vandalismus, Sachbeschädigung und Beschmutzung von öffentlichem und privaten Eigentum ein. Außerdem verbinde ich damit den Begriff Identifikation.

Sicherlich ist in der heutigen Zeit das Thema "Sparen" präsenter denn je. Es stellt sich allerdings auch die Frage, wieso in den vergangenen 30 Jahren nie jemand über einen einzelnen, alleinigen Bürgermeister für ganz Eppstein, über eine zentrale Feuerwehr oder einen "Zentralfriedhof Eppstein" nachgedacht hat bzw. nachdenken musste.
Natürlich fanden die letzten 30 Jahre einige gesellschaftliche Veränderungen statt. Tradition ist es eben, dass sich die Zeiten (und Traditionen) ändern. Das haben sie bisher immer getan. Dennoch sind aus meiner Sicht so einige Weichen falsch gestellt worden. Für diese ist sicherlich niemand einzeln zu verantworten, jedoch die sich auch nur in Gemeinschaft lösen lassen.

Zurück zu den Eingangs genannten Assoziationen. Warum also verbinde ich diese Begriffe mit der Ortsvorsteher Diskussion?
Auf vielen Ebenen finden Veränderungen und Einsparmaßnahmen hin zu weniger Personen statt. Beispiele sind hierfür Outsourcing bei Firmen (Dienste werden in Osteuropa erbracht) oder die kath. kirchliche PGR-Zusammenlegung (Eine Pfarrei).
Die Orte von Eppstein leben meiner Meinung nach von den Menschen darin. Es ist ohne Frage wichtig, dass sich die Bürger der 5 Orte in Eppstein als "Eppsteiner" empfinden. Dennoch sind die Orte extrem unterschiedlich in ihrer Struktur, ihrem Sozialgefüge und ihrer Arbeitsweise. Ein Ort wie Bremthal läßt sich kaum mit Ehlhalten vergleichen.
Ich will damit sagen, dass es durchaus sein kann, dass in Orten wie Bremthal, Eppstein oder Vockenhausen der Bedarf für einen Ortsvorsteher nicht gegeben ist. Als Einwohner des kleinsten und oft vergessenen Ortes Ehlhalten sehe ich den Ortsvorsteher als wichtige und essentielle Kommunikationsplattform in Richtung der Stadt Eppstein.
Auf der Ebene könnte ich eher auf den Bürgermeister in Eppstein verzichten als auf einen Ortsvorsteher. Wenn in Ehlhalten Gebäude beschmutzt, Müll abgeladen oder Straßenschäden entstanden sind, so ist der Ortsvorsteher der Kontakt. Nicht der Bürgermeister (von dessen "nachhaltigem Einsatz" für Ehlhalten zudem für mich noch nichts erkennbar war; Ich erinnere an den Flyer des Bürgermeisters mit dem Einsatzbeispiel für Ehlhalten: Renaturierung des Silberbachs, dass war für Ehlhalten absolut bedeutend *ironie* ).

Sicherlich ist es durchaus denkbar, die Art und Weise der Tätigkeit des Ortsvorstehers zu ändern und dabei zu sparen. Ein lokaler Ansprechpartner und eine lokale Identifikationsfigur ist aber essentiell. Sonst heißt es: "Ist doch egal, die Eppsteiner da drüben wer'n das schon machen". Ich bezweifel beispielsweise auch stark ob eine Zentralfeuerwehr weiterhin so viele und engagierte ehrenamtliche Mitglieder hat. Man sollte sich bewußt sein, dass Zentralisierungen immer zu Lasten der Identifikation gehen. Zur Zeit denke ich, gibt es funktionsfähige Strukturen und diese ersatzlos zu streichen kann enorme Konsequenzen haben. Es mag vermeindlich einfacher sein, wenn man sich auf die anderen da "drüben" verlässt. Eine Identifkation und ehrenamtliches Engagement für Aktionen wie die "Ehlhaltener Ehrenamtstage" werden jedoch darunter leiden und damit auch die Attraktivität der einzelnen unterschiedlichen Orte der Stadt Eppstein.

Ansonsten wäre es ja aber auch sicherlich denkbar, die Ortsschilder zu entfernen und alle Orte lediglich als "Stadt Eppstein" ohne Stadteile zu definieren. Dann könnte man sicherlich auch einen neuen Riesen-Edeka zwischen Ehlhalten und Vockenhausen aufbauen. Dieser ist dann ja zentrals gelegen in der Stadt Eppstein zwischen Hochtaunus (Schloßborn), Untertaunus (Oberjosbach), der Stadt Kelkheim, der Stadt Hofheim und keine Bedrohung für den "ehemaligen Stadteil Eppstein", bitte um Verzeihung, natürlich die "westliche Region Eppsteins".

Meiner unbedeutenden Meinung nach benötigen wir Ortsvorsteher um neuen und alteingesessenen Bürgern einen einfachen, volksnahen und unkomplizierten Ansprechpartner bereitzustellen.

vor 5 Jahre 27 Wochen

Wir stellen eine E-Mail-Zuschrift des Ehepaars Löns als Kommentar zu unserer Umfrage ins Netz -  die Redaktion.

 

Mein Mann und ich sind für die Abschaffung der Ortsbeiräte. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass selbst einstimmige Beschlüsse des Ortsbeirats nicht beachtet wurden (siehe Sanierung der Steig). Am Anfang konnte der Ortsbeirat noch etwas bewirken, und die Mitglieder standen in engem Kontakt zu den Bürgern (siehe Ausbau Fischbacher Weg). Das änderte sich mit der Zeit. Wenn Bürger Anliegen haben, können sie sich direkt an den zuständigen Dezernenten der Stadt wenden. In letzter Zeit sind häufig Sitzungen ausgefallen, weil nichts anlag. Unnötige Sitzungen verursachen Kosten und verschwenden Zeit. Die Rivalitäten zwischen den Ortsteilen gibt es inzwischen nicht mehr.

G. und J. Löns, Alt-Eppstein

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