Home | Meine Eppsteiner | Kommentare

Neueste Kommentare

Im Interesse aller User behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls zu editieren oder abzulehnen.

Die Prüfung kann einige Stunden in Anspruch nehmen. 

Regeln

  • Bitte beachten Sie die Rechtschreibung und Interpunktion. Beiträge mit zu vielen sprachlichen Fehlern, falschem Satzbau, durchgehender Klein- oder Großschreibung, Hervorhebungen, übertriebener Zeichensetzung, fehlenden Abständen, unüblichen Abkürzungen, Smilies oder anderen Chat-Symbolen können wir leider nicht veröffentlichen.
  • Besonderen Wert legen wir auf einen sachlichen Stil, einen freundlichen Ton, Toleranz und den Respekt vor anderen Meinungen.
  • Kommentare/Leserberichte werden gelöscht, wenn sie andere etwa wegen ihres Geschlechts, ihres Alters, ihrer Sprache, ihrer Abstammung, ihrer religiösen Zugehörigkeit oder ihrer Weltanschauung diskriminieren.
  • Demagogische, sexistische oder rassistische Äußerungen führen zur sofortigen Löschung des Kommentars/Leserberichts und zur umgehenden Sperrung des Accounts.
  • Texte sollten von Ihnen stammen, in deutscher Sprache verfasst sein und sich am Artikelthema orientieren.
  • Unzulässig sind Kontaktadressen, Telefonnummern, Weblinks und gewerbliche oder werbende Hinweise.

Der Verlag der Eppsteiner Zeitung haftet nicht für den Inhalt von Nutzerbeiträgen und verweist auf die Eigenverantwortung der Leser für ihre Beiträge.
Hinweise zu Kommentaren und Leserberichten, die gegen unsere Nutzungsbedingungen verstoßen, nehmen wir gerne unter online[at]eppsteiner-zeitung[dot]de entgegen.


 

vor 4 Jahre 45 Wochen

Bislang ist der einzige Markt in Eppstein, Kernstadt, in dem ich einkaufen kann, der Aldi. Von daher fühle ich mich mittlerweile fast "zwangs-aldisiert". Die Läden in der Altstadt mit ihren "Ladenzuzeiten" sind für Berufstätige wie mich alles andere als eine Alternative, zumal sie geschlossen haben, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Wenn von den werten Geschäftsleuten da immer noch keiner gemerkt hat, das Muttern mittlerweile auch auf Arbeit geht, und nicht vormittags einkauft und nachmittags Kaffee trinkt, ist das irgendwie deren Problem und hat nichts, aber auch gar nichts mit der Konkurrenz durch größere Einkaufszentren zu tun. Und das ich sonntags zum Kuchenkaufen nach Kelkheim oder Königstein fahren muss und Sonntagsausflügler vor dem Cafe in der Altstadt lange Gesichter machen, spricht auch net gerade soooo für die armen gebeutelten Händler in der Altstadt, die es sich anscheinend leisten können, "wegen Reichtum" geschlossen zu haben. Bislang muss ich, wenn ich mal größere Ansprüche an Auswahl und Hochwertigkeit habe, nach Hofheim oder Fischbach fahren. Kommt der Edeka, spar ich mir die Fahrerei gerne! 
Das Verkehrsaufkommen an der Bundesstraße ist kein Argument. Das betrifft den neuen Edekamarkt nicht anders als den Aldi-Markt. Und wie der neue Markt die Lärmbelästigung, die durch die Bundesstraße ohnehin besteht, noch toppen soll, ist mir ein Rätsel. Vielleicht können sich ja mal Benutzer der Bundesstraße beschweren, weil mit dem neuen Edeka dauernd Fußgänger über die Straße wollen.... Und wenn endlich der Schmuddeleck am Eingang der Staufenstraße verschwindet, um des Gerümpel ist es weiß Gott net schade.

vor 4 Jahre 45 Wochen

Schade, dass nicht mehr Phantasie aufkommt, wie man Eppstein für die nächsten 50-100 Jahren entwickeln kann. Ein weiterer Supermarkt am Stadtrand ist städtebaulich sicherlich keine Meisterleistung. Selbstverständlich benötigt die Altstadt weitere Parkplätze ! Was ist mit der Wooganlage, muss das Feuerwehrgerätehaus in der Rossertstraße bleiben, was wird mit dem Rathaus, wenn ein Neues gebaut wird und die Verwaltung dort auszieht....? Da käme einiges an Fläche zusammen....charmant gelegen.... Wo bitte liegt denn Eppstein's Mitte z.Zt. muss ich meinen Vorredner fragen und was macht ein Mitte aus? Der Fokus sollte mehr in die Zukunft gerichtet sein, statt mal wieder mit Schnellschüssen für herzlose, amerikanische Verhältnisse zu sorgen ! Immerhin kommt etwas Fahrt in die Diskussion und gibt den kopflosen Rathausplanern hoffentlich zu denken.

vor 4 Jahre 45 Wochen

Sie haben vollkommen Recht. Ergänzt sei noch, dass hier mit EDEKA eine Alternative zur omnipräsenten REWE-Kette geschaffen würde. Wir wohnen seit über 10 Jahren in Vockenhausen und kaufen fast ausschließlich in Hofheim ein. Warum man die hiesige Kaufkraft aus vermeintlich romantischen, in Wahrheit nur rückständigen Gründen aus Eppstein abziehen lässt, ist uns schon lange ein Rätsel. Lidl und Aldi haben ein anderes Sortiment, dort kaufen wir nicht ein. Punkt. Natürlich geht es hier auch um Gewerbesteuereinnahmen. Hoffentlich setzt sich die Gemeinde mit diesem sinnvollen Vorhaben gegen die ewigen Nein-Sager durch!

vor 4 Jahre 45 Wochen

Waltram Ebmeyer von der Agenda-Gruppe Eppstein schickte uns folgenden Kommentar, den wir online stellen: Eindeutig gegen diesen Lebensmittelmarkt spricht: 1. Märkte gibt es genug mit Aldi, Rewe, Lidl und Tegut/Bremthal. 2. Der städtebaulich wichtige Bereich der kleinen Läden wäre tot. 3. Die Verkehrssituation in einem Bereich mit 6 Straßen ist zu gefährlich. 4. In der Rush hour wären noch mehr als heute Staus zu erwarten, die auch Zu- und Abfahrt zum Problem werden lassen. 

vor 4 Jahre 45 Wochen

Gerade auf der grünen Wiese wäre dieser EDEKA ja nicht. Natürlich ist eine belebte Altstadt mit kleinen betriebenen Geschäften besser, als leere Schaufenster oder gar leerstehende Häuser. Wenn wir aber ehrlich sind, ist die derzeit vertretene Mischung nicht mehr zeitgemäß. Wir sollten alle mal in uns gehen. Viele Arbeitsplätze bietet Eppstein nicht gerade. D.h. wir alle fahren mit dem Auto entweder nach Frankfurt, Wiesbaden, Richtung Limburg oder in andere Orte im Umkreis. Wer von uns stellt abends das Auto zu Hause ab und macht dann in der Altstadt seine Einkäufe zu Fuß? Parkplätze haben wir da nicht wirklich in der Altstadt. Das macht keiner von uns. Wir alle machen die Einkäufe auf dem Nachhauseweg beim großen Discounter. Vielleicht hält noch einer beim Bäcker oder Metzger, aber das auch nur, wenn gerade ein Parkplatz frei ist. Elektrosachen bestellen wir im Internet oder kaufen sie bei Saturn bzw. Mediamarkt. Wer die Altstadt beleben will muss für Parkplätze sorgen und muss ein Angebot schaffen, welches ich als Verbraucher kurzfristig benötige. Ich denke die Post und die Apotheke sind ein gutes Beispiel hierfür.
Wer glaubt der EDEKA sorgt für den Tod der Altstadt, der hat viel von der Entwicklung der letzten Jahre verschlafen. Ein großer Vollsortimenter wie der geplante EDEKA ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich lasse ja selten ein gutes Haar an unseren Kommunalpolitikern, aber hier haben wir mal ein sinnvolles Projekt in der Planung. Wir können die Einkäufe auf dem Nachhauseweg im eigenen Ort machen. Ja das führt zu einer Erhöhung der Gewerbesteuereinnahmen, was ist schlecht daran? 
Eppsteins Mitte liegt schon lange nicht mehr in der Altstadt und die Lage des geplanten EDEKA ist m.E. ideal. Vielleicht ist er für den ein oder anderen älteren Einwohner nicht mehr so gut zu erreichen wie der Laden in der Altstadt, aber dafür vielleicht für andere ältere Bürger Eppsteins. Ich gehe sogar soweit, dass die Kunden des bisherigen Lebensmittelmarktes nicht zum Vollsortimenter abwandern. Dieser wird überwiegend von mobilen Verbrauchern besucht werden, die auf dem Weg nach Hause ihre Einkäufe erledigen wollen. Es ist nicht mehr damit getan, etwas abzulehnen. Wer die Altstadt beleben will, muss mit neuen Ideen und nicht nur mit Anti-Kampagnen gegen eine Stadtentwicklung argumentieren, die auch mal in die Zukunft gerichtet ist. Eppstein ist immer noch zu verschlafen und zu rückständig, um mit anderen Städten und Gemeinden im Umkreis zu konkurrieren. Wer in die Zukunft will, muss auch mal was aufgeben bzw. verändern wollen.

vor 4 Jahre 45 Wochen

Liebe EZ : Hält die Politik die Bürger dieser Stadt eigentlich für doof ? Dieser Eindruck wird mit dem Artikel bei mir geweckt. Ich fasse mal die Äußerungen des Bürgermeisters zusammen : Die Arbeiten sind optimal verlaufen. Ein Ende ist absehbar ! Man ist schneller als im Plan...Kosten 2,8 Mill., hälftig getragen von Stadt und Land, der preisgünstigste Anbieter baut seit rund 4 Jahren und wird gelobt. Den leidenden Gewerbebetrieben wurde die Pein auf ein Minimum begrenzt, deshalb sind Ausgleichszahlungen an fast bankrotte Firmen nicht vonnöten.... Immerhin hat man in der Bauverwaltung mittlerweile gemerkt, dass es sich um eine Großbaustelle und ein Nadelöhr handelt. Kann man solche Projekte nicht anders planen? War den Verantwortlichen bewusst, welche Belastungen sie ihren Bürgern zumuten? Der Blick auf den alleine preisgünstigsten Anbieter war ein volkswirtschaftlich schwerer Fehler, denn ob wir Bürger per Steuer zur Kasse gebeten werden oder stundenlang im Stau stehen und Emissionen in die Hauptstraße blasen, kostet auch unser Geld. Deshalb hätte von vorneherein ein Zeitlimit vorgegeben werden müssen, was den Bauunternehmer gezwungen hätte, mehr Mitarbeiter einzusetzen. Selbst wenn die Arbeiten dann das Doppelte oder mehr kosten, hätten wir Bürger Geld, Zeit und Nerven gespart. Leider ist bis heute volkswirtschaftliches Denken noch nicht in der Politik angekommen, weder in Wiesbaden noch in Eppstein! Der Fauxpas aus dem hiesigen Bauamt, die Bauaufträge für die Kanalarbeiten zu vergeben, bevor die schriftliche Kostenzusage des Landes für die Straßendecke vorlag, kostete uns Bürger mindestens 200.000€ und viel Zeit und Stress. Wer dafür die Verantwortung im Bauamt trägt, wurde bis heute nicht gesagt, leider auch von der Opposition oder den kritischen Medien nicht hinterfragt. Woran mag das liegen?

Ohne eine kritische Aufarbeitung solcher Fehlleistungen unserer Verwaltung, lassen sich diese aber nicht abstellen. Da ist Führungsstärke und die Einsicht in Fehler gefragt, statt Schönrederei vor dem Herrn. Sonst dauert der nächste Umbau einer strukturell wichtigen Straße wieder 4 Jahre & X statt 6 Monate....

vor 4 Jahre 45 Wochen

Der Kommune geht es bei dem Supermarkt in erster Linie um höhere Gewerbesteuereinnahmen. Das dürfte sie ruhig mal sagen ! Die Entscheidungen für den Großmarkt sind wie so oft im kleinen Kämmerlein gefallen, jetzt geht es darum den Bürgern zu suggerieren sie würden einbezogen. Das Resultat wird sein, dass der kleine Sparladen und das Burgcafé in Konkurs gehen und der Handel in der Eppsteiner Altstadt weiter stirbt. In allen Nachbargemeinden konnte man beobachten wie Stadtmitten oder große Einkaufzentren am Stadtrand die gewachsenen Strukturen aushebeln. Zurück bleiben verwaiste Geisterzonen mit schwer vermietbaren Immobilien. Der IHH müsste eigentlich gegensteuern und das Projekt kritisch hinterfragen, da die Presse dieser Aufgabe leider nicht gerecht wird.....

vor 4 Jahre 45 Wochen

Die Notwendigkeit eines großen, auf der "grünen Wiese" geplanten Lebensmittelmarktes für eine Kleinstadt wie Eppstein betrachte ich mit Skepsis. Die Versorgung ist durch Märkte wie ALDI und Lidl hervorragend gesichert. Die vielgepriesene Erhaltung von lebenswerten Kleinstädten wird durch eine zu erwartende Verlagerung von dem bestehenden Angebot stark geschädigt. Eine fortschreitende "Amerikanisierung" ist für die Stadt nicht wünschenswert. Kleinstädte sind nicht als reine Wohngebiete zu betrachten, letztendlich sind sie ein Teil europäischer Kultur, die den Besucher animiert, sich dort nicht nur wohl zu fühlen, sondern auch eine lebendige Gemeinschaft erwartet. Eine "Verslumung" ist die Folge, eine Ansiedlung von nicht gewachsenen Geschäftsmodellen wird diese Entwicklung verstärken. Starke Zunahme von Verkehr, Abwanderung von Familien. Verwaiste Straßen im Kern der Altstadt. Sinn einer vernünftigen Politik für kleine Gemeinden ist der Erhalt des Bestehenden und die Schaffung von mehr Attraktivität. Einkaufszentren am Stadtrand sind dafür völlig ungeeignet.

vor 4 Jahre 45 Wochen

Meiner Meinung nach braucht Eppstein vor allem einen kleinen Lebensmittelmarkt in der Altstadt (so wie es jetzt ist). Nicht alle Bürgerinnen und Bürger Eppsteins sind in der Lage längere Fußwege zu bewältigen. Dies betrifft nicht nur ältere Menschen. Wenn der Weg zum "neuen Markt" auch kurz ist, der Kunde muß auch wieder zurück - und das MIT dem Einkauf und einen kleinen Hügel HOCH. Wenn das Postamt demnächst schließt, fällt schon ein wichtiges Teil einer funktionierende Infrastruktur in der Altstadt weg. Der Elektroladen hat schon geschlossen, ein Verlust für Eppstein.

vor 4 Jahre 46 Wochen

<"Die Stadt hat parallel zur Vorplanung Schallschutz-, Verkehrs- und Umweltgutachten in Auftrag gegeben. "> Wie hoch sind allein die Kosten dafür und wer trägt diese? In welcher Summe bewegen sich die Kosten für die komplette Erschließung (Anpassung des Bodenniveaus, Ausgleichsmaßnahmen Renaturierung, Zufahrtswege etc.)? Wann ist demnach (unter Berücksichtigung aller Kosten, auch der Personalkosten involvierter Mitarbeiter der Stadt) mit einem ROI für die Stadt und damit der hier Steuern zahlender Bürger zu rechnen? In welchem Maße werden städtische Einnahmen gemindert, wenn durch den neuen Vollsortimenter gegebenenfalls vorhandene Geschäfte aufgeben (müssen)? Können gegebenenfalls alle wegfallenden Arbeitsplätze der aufgebenden Geschäfte durch den neuen Vollsortimenter kompensiert werden? Ich stelle hier bewusst nur Fragen zu den Finanzen, nicht dass mir eine Verödung der Eppsteiner Altstadt egal wäre. Im Gegenteil, nur eine lebendige Eppsteiner Innenstadt komplettiert das Bild "Burg / Gewerbe-Handel-Markt / Wohnraum" und bildet den Rahmen nicht zuletzt für den schönsten Weihnachtsmarkt der Region. Obwohl, abschließend interessiert es mich nun doch noch: Gibt es denn schon verwertbare Zahlen wie viele Eppsteiner Bürger (Gesamt-Eppstein, also alle Stadtteile) einen weiteren "Supermarkt" für (un)nötig halten, diesen auch nutzen wollen und werden? Oder möchte man mal den Weg einer gesamtstadtweiten Bürgerbefragung gehen? So ein bißchen direkte Demokratie wagen? Oder wie soll die Bürgerbeteiligung aussehen ?

vor 4 Jahre 46 Wochen

was man eben nicht vergessen darf, ist, dass solche Einrichtungen natürlich auch immer Heimaten für bestimmte Personen darstellen, welche sonst zuhause säßen und nichts zu tun hätten.
Ein Zettelkasten am Marktplatz, welcher verpflichtend von der Stadtverwaltung geleert, veröffentlicht und abgearbeitet würde, hätte wahrscheinlich den gleichen Erfolg.

vor 4 Jahre 47 Wochen

Hallo Frau Palmert,

zu dem Leserbrief in der Online-Ausgabe zum Thema Beschilderung am Bahnhof Eppstein ("Richtung Eschhofen") kann ich Ihnen mitteilen, dass wir dies bereits der Bahn mitgeteilt haben. Die historische Bezeichnung der Strecke ist Eschhofen. In allen Plänen ist dies so verzeichnet. Bei der Bestellung der Schilder wurde dies nicht beachtet. Die Bestellung hat die Bahn veranlasst und die Stadt hatte hierauf keinen Einfluss.

Freundliche Grüße
Alexander Simon

vor 4 Jahre 48 Wochen

Eine Rundumversorgung ist in Eppstein ja nun wirklich überall gegeben. ALDI, Tegut, REWE, um nur einige zu nennen. Berufstätige Menschen "stolpern" hier ja alle paar Meter über einen Supermarkt. Wer ohnehin schon mit dem Auto unterwegs ist, kann sich an jeder Ecke voll versorgen. Muss es denn wirklich noch einen Supermarkt geben? Eher wäre über eine weniger invasive Nutzung des Geländes nachzudenken.

vor 4 Jahre 48 Wochen

Wenn ich an die Diskussion um Ortsvorsteher denke, da fällt mir gleich das Thema illegale Müllabladeplätze, Vandalismus, Sachbeschädigung und Beschmutzung von öffentlichem und privaten Eigentum ein. Außerdem verbinde ich damit den Begriff Identifikation.

Sicherlich ist in der heutigen Zeit das Thema "Sparen" präsenter denn je. Es stellt sich allerdings auch die Frage, wieso in den vergangenen 30 Jahren nie jemand über einen einzelnen, alleinigen Bürgermeister für ganz Eppstein, über eine zentrale Feuerwehr oder einen "Zentralfriedhof Eppstein" nachgedacht hat bzw. nachdenken musste.
Natürlich fanden die letzten 30 Jahre einige gesellschaftliche Veränderungen statt. Tradition ist es eben, dass sich die Zeiten (und Traditionen) ändern. Das haben sie bisher immer getan. Dennoch sind aus meiner Sicht so einige Weichen falsch gestellt worden. Für diese ist sicherlich niemand einzeln zu verantworten, jedoch die sich auch nur in Gemeinschaft lösen lassen.

Zurück zu den Eingangs genannten Assoziationen. Warum also verbinde ich diese Begriffe mit der Ortsvorsteher Diskussion?
Auf vielen Ebenen finden Veränderungen und Einsparmaßnahmen hin zu weniger Personen statt. Beispiele sind hierfür Outsourcing bei Firmen (Dienste werden in Osteuropa erbracht) oder die kath. kirchliche PGR-Zusammenlegung (Eine Pfarrei).
Die Orte von Eppstein leben meiner Meinung nach von den Menschen darin. Es ist ohne Frage wichtig, dass sich die Bürger der 5 Orte in Eppstein als "Eppsteiner" empfinden. Dennoch sind die Orte extrem unterschiedlich in ihrer Struktur, ihrem Sozialgefüge und ihrer Arbeitsweise. Ein Ort wie Bremthal läßt sich kaum mit Ehlhalten vergleichen.
Ich will damit sagen, dass es durchaus sein kann, dass in Orten wie Bremthal, Eppstein oder Vockenhausen der Bedarf für einen Ortsvorsteher nicht gegeben ist. Als Einwohner des kleinsten und oft vergessenen Ortes Ehlhalten sehe ich den Ortsvorsteher als wichtige und essentielle Kommunikationsplattform in Richtung der Stadt Eppstein.
Auf der Ebene könnte ich eher auf den Bürgermeister in Eppstein verzichten als auf einen Ortsvorsteher. Wenn in Ehlhalten Gebäude beschmutzt, Müll abgeladen oder Straßenschäden entstanden sind, so ist der Ortsvorsteher der Kontakt. Nicht der Bürgermeister (von dessen "nachhaltigem Einsatz" für Ehlhalten zudem für mich noch nichts erkennbar war; Ich erinnere an den Flyer des Bürgermeisters mit dem Einsatzbeispiel für Ehlhalten: Renaturierung des Silberbachs, dass war für Ehlhalten absolut bedeutend *ironie* ).

Sicherlich ist es durchaus denkbar, die Art und Weise der Tätigkeit des Ortsvorstehers zu ändern und dabei zu sparen. Ein lokaler Ansprechpartner und eine lokale Identifikationsfigur ist aber essentiell. Sonst heißt es: "Ist doch egal, die Eppsteiner da drüben wer'n das schon machen". Ich bezweifel beispielsweise auch stark ob eine Zentralfeuerwehr weiterhin so viele und engagierte ehrenamtliche Mitglieder hat. Man sollte sich bewußt sein, dass Zentralisierungen immer zu Lasten der Identifikation gehen. Zur Zeit denke ich, gibt es funktionsfähige Strukturen und diese ersatzlos zu streichen kann enorme Konsequenzen haben. Es mag vermeindlich einfacher sein, wenn man sich auf die anderen da "drüben" verlässt. Eine Identifkation und ehrenamtliches Engagement für Aktionen wie die "Ehlhaltener Ehrenamtstage" werden jedoch darunter leiden und damit auch die Attraktivität der einzelnen unterschiedlichen Orte der Stadt Eppstein.

Ansonsten wäre es ja aber auch sicherlich denkbar, die Ortsschilder zu entfernen und alle Orte lediglich als "Stadt Eppstein" ohne Stadteile zu definieren. Dann könnte man sicherlich auch einen neuen Riesen-Edeka zwischen Ehlhalten und Vockenhausen aufbauen. Dieser ist dann ja zentrals gelegen in der Stadt Eppstein zwischen Hochtaunus (Schloßborn), Untertaunus (Oberjosbach), der Stadt Kelkheim, der Stadt Hofheim und keine Bedrohung für den "ehemaligen Stadteil Eppstein", bitte um Verzeihung, natürlich die "westliche Region Eppsteins".

Meiner unbedeutenden Meinung nach benötigen wir Ortsvorsteher um neuen und alteingesessenen Bürgern einen einfachen, volksnahen und unkomplizierten Ansprechpartner bereitzustellen.

vor 4 Jahre 48 Wochen

Wir stellen eine E-Mail-Zuschrift des Ehepaars Löns als Kommentar zu unserer Umfrage ins Netz -  die Redaktion.

 

Mein Mann und ich sind für die Abschaffung der Ortsbeiräte. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass selbst einstimmige Beschlüsse des Ortsbeirats nicht beachtet wurden (siehe Sanierung der Steig). Am Anfang konnte der Ortsbeirat noch etwas bewirken, und die Mitglieder standen in engem Kontakt zu den Bürgern (siehe Ausbau Fischbacher Weg). Das änderte sich mit der Zeit. Wenn Bürger Anliegen haben, können sie sich direkt an den zuständigen Dezernenten der Stadt wenden. In letzter Zeit sind häufig Sitzungen ausgefallen, weil nichts anlag. Unnötige Sitzungen verursachen Kosten und verschwenden Zeit. Die Rivalitäten zwischen den Ortsteilen gibt es inzwischen nicht mehr.

G. und J. Löns, Alt-Eppstein

vor 4 Jahre 50 Wochen

Das Vereinsleben ist enorm wichtig für den sozialen Kontakt jeder einzelnen Person. Vereine stellen erlebenswerte Veranstaltungen auf die Beine, die ohne Mitwirken dieser gar nicht möglich sind ! Dassß es immer schwieriger wird, Leute zu finden, die Verantwortung übernehmen, liegt meiner Meinung nach daran, dass viele im Beruf so ausgepowert sind, dass es wirklich schwer ist, dann noch einige Stunden für Vereinsarbeit zu absolvieren.

vor 4 Jahre 50 Wochen

Vereine sind Orte der Inspiration und der Kreativität und eine Lehrstätte im Umgang mit Menschen. Ich finde ein Verein spiegelt meist ein kleines Abbild des Ortes in dem man lebt und wenn man sich auf diese wunderbaren einmaligen Menschen einlässt, so kann einem das nur Kraft geben. Die Herausforderung eines Vorstandes stellt sich ganz einfach darin, einen Gesamtblick zu bewahren und mit Spürsinn zu begreifen, wie eine Gruppe stabil bleibt. Das bedeutet immer ein Quantum Anstrengung, wie in einer guten Beziehung. Und gerade in der Zusammenarbeit mit vielen Generationen, die mittlerweile ganz eigene Kommunikationswege gehen, hält diese Anstrengung unglaublich jung. Wer im Verein ist, braucht kein Botox :-)

vor 4 Jahre 50 Wochen

Ich bin selbst nicht in einem Verein, halte diese aber für enorm wichtig für ein gesellschaftliches System. Erst recht heutzutage und explizit für junge Menschen. Wir-Gefüh, Identifikation, Engagement, ... das Ganze auch noch Analog, Menschen zum Anfassen!

vor 5 Jahre 1 Woche

Zur Info einige Anmerkungen zu unserer Gruppe Ursprung und Bastelstube der Wanderzwerge kommen aus Bremthal. Die Angehörigen der Gruppe stammen zudem aus den anderen Eppsteiner Stadtteilen, sowie närrischen Gästen aus dem Umland.

Wenn gefragt wird: Was haben die Bremthaler mit der Hauptstraße in Vockenhausen zu tun? Dann heißt die Antwort : Auch die Bremthaler wundern sich seit Jahren über das Chaos auf der Hauptstraße, wenn sie zum Beispiel Freunde in Vockenhausen und Ehlhalten besuchen wollen, und wenn sie bei Veranstaltungen teilnehmen oder Einkäufe tätigen wollen.

Weitere Anmerkung: Glückwunsch! Der Bericht über den Umzug ist gelungen! Peter Lange

vor 5 Jahre 1 Woche

Vor dem Hintergrund der angespannten finanziellen Lage ist es unverständlich, dass hier die Möglichkeit von Einsparungen nicht genutzt werden. In vielen sozialen und wichtigen Bereichen sind Einschnitte vorgenommen worden. Selbst beim Winterdienst, der erhebliche Sicherheitsrisiken birgt, wurde in den vergangenen Jahren eingespart. Wieso wird dann die Notwendigkeit des Postens des ersten Stadtrates nicht kritisch geprüft? Im Weiteren sollte die Stadt Eppstein ihre Verwaltungstrukturen auch mal kritisch beleuchten. Vielleicht würde es aus Kostengesichtspunkten auch Sinn machen, Aufgaben mit der Stadt Kelkheim zusammenzulegen. Dies wurde bereits bzgl. des Standesamtes getan.

vor 5 Jahre 2 Wochen

Pressesprecher Jürgen Baesler stellt für die SPD-Fraktion richtig:

In der Berichterstattung zur Wahl der Ersten Stadträtin wird davon ausgegangen, dass  die sieben Gegenstimmen und zwei ungültigen Stimmen bei der Wahl der Ersten Stadträtin von der  achtköpfigen SPD-Fraktion sowie vom parteilosen Stadtverordneten Schlüter gekommen sein müssten. Hierzu ist festzustellen, dass ein Mitglied der SPD-Fraktion fehlte und die SPD-Stadtverordneten lediglich über sieben Stimmen verfügten. Demnach müsste diese „fehlende“ Gegenstimme aus einer anderen Fraktion gekommen sein.  
vor 5 Jahre 4 Wochen

Das Zitat „Das eine schließt das andere ja nicht aus“, ist dem Ortsvorsteher Michael Kilb zugeschrieben worden, stammt aber von Regine Pottmann, Vertreterin von Bündnis 90/Die Grünen im Ortsbeirat Ehlhalten, gemacht während der Sitzung des Ortsbeirates.

vor 5 Jahre 4 Wochen

Entgegen dem Bericht handelte es sich um einen gemeinsamen Antrag der Fraktionen von Bündnis90/Die Grünen und CDU, dem die FWG zustimmte.

vor 5 Jahre 5 Wochen

Die Leute aus der Bürgerinitiative - die führenden Köpfe wohnen allesamt 200m Radius um das Bienroth - haben allein egoistische Motive, das Baugebiet zu verhindern. Sie wollen auf keine anderen Häuser gucken und gemäß eines Kreisblatt Artikels aus dem Dezember 2013, sei man auch "froh über jeden weiteren Tag ohne Bagger".

Dass genau diese Leute vor 20 Jahren Anderen wiederum ihr Haus vor die Nase gesetzt haben; darüber wird geflissentlich geschwiegen.

Nun, glücklicherweise geht es hier um das Allgemeinwohl - deswegen muss das Baugebiet kommen. Es ist wichtiger, dass Eppstein angemessenen Wohnraum für junge Familien schafft als dass eine Handvoll Leute ihre Egoismen auslebt. Der Bedarf an hochwertigem Wohnraum für Familien ist da – so viel ist sicher.

vor 5 Jahre 5 Wochen

Ganz im Gegenteil – die Ansiedlung eines großen Supermarkts ist richtig. Haben Sie sich die betroffenen Gebäude mal angeschaut, diese Schandflecke am Ortseingang sind sicher nicht erhaltenswert. Man muss die Realität akzeptieren: Familien möchten zum Einkaufen nicht 5 verschiedene Geschäfte aufsuchen und können auch nicht aufgrund von fehlenden Parkmöglichkeiten in der Altstadt schwere Einkaufstüten lange in der Gegend herum schleppen. Dass dadurch der Einzelhandel in der Altstadt leiden wird, ist sicher, aber eben durch die veränderten Lebensgewohnheiten von Menschen bedingt. Kein Mensch geht heute mehr jeden Tag in den kleinen Markt um die Ecke – wie auch, wenn man Vollzeit bis 18:00 Uhr arbeitet und sicher anderes zu tun hat, als heute Waschpulver, morgen Käse und übermorgen Spültabs zu kaufen. Diese Flächen können dann eben durch anderes Klein-Gewerbe genutzt werden, überlegenswert ist auch eine Umwidmung in (derzeit knappen und daher lohnenswerten) Wohnraum.

X
Sichere Anmeldung

Diese Anmeldung ist mit SSL Verschlüsselung gesichert