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Vereinsjubiläen: 25 – 50 – 75

23.5.2007
 
Die TSG Eppstein feierte 25 Jahre Lauftreff mit einem Sternlauf. Unterm Zielbogen auf dem Sportplatz am Bienroth gab’s rote T-Shirts mit Jubiläums-Inschrift.

Ein Jubiläum jagt zur Zeit das andere: In Alt-Eppstein feierte die Schachvereinigung am Himmelfahrtstag im Rahmen der offenen Stadtmeisterschaften ihr 75-jähriges Bestehen, am Sonntag lud der Lauftreff zur 25-Jahr-Feier ein, am kommenden Wochenend feiert der Tennisclub Eppstein als ältester Tennisverein der Stadt sein 50-jähriges Bestehen.

Nach einem Sternlauf, zu dem sich Läufer in allen Stadtteilen trafen, begrüßte Lauftreff-Chef Joachim Burschäpers am Sonntagvormittag die Jubiläumsläufer unterm Startbogen der TSG mit roten Lauftreff-T-Shirts. Bei idealem Lauf-Wetter traf auch eine Delegation aus Naurod ein. Die Ehlhaltener Läufer, angeführt von Burschäpers, kamen als erste Gruppe der Eppsteiner Läufer auf dem Bienroth an. Mit einer kleinen Ausstellung erinnerte die Gruppe an die Anfänge vor 25 Jahren mit dem damaligen TSG-Vorsitzenden Wolfgang Welsch. „Trimm Trab ins Grüne“ lautete das Motto, mit dem bundesweit fürs Laufen geworben wurde.
Neben der Teilnahme an Wettkämpfen und der Organisation des Eppsteiner Burglaufs am letzten Wochenende im Juni, gehören auch die Stammtischtreffen, der Wochenendausflug, Fastnachtsball und Grünkohlessen zu den festen Einrichtungen des Treffs. „Mit 65 aktiven und 20 passiven Mitgliedern kommt dabei, wie auch beim Jubiläums-Frühschoppen, immer eine lustige Runde zusammen“, freut sich Burschäpers, der im Jubiläumsjahr die Nachfolge vom Mitbegründer und Läufer Claus Hilles angetreten hat.

Schachvereinigung pflegt das königliche Spiel seit 75 Jahren
Über 80 Spieler hatten sich im Bürgerhaus vor den schwarz-weißen Brettern versammelt, „darunter auch viele starke auswärtige Spieler“, freute sich Vereinsvorsitzender Karl Geins. Den weitesten Weg legte ein Schweizer Schachfreund zurück, der sogar aus Basel angereist war.
Bevor Bürgermeister Ralf Wolter auf der ersten Station seiner Vatertags-Radtour das Turnier mit einem „Brett frei“ eröffnete, ehrte Philipp Herzberger vom Main-Taunus-Schachverband langjährige Mitglieder: zum Beispiel Günter Gorzawski, seit 50 Jahren Vereinsmitglied. Mit seinen 82 Jahren ist er zugleich das älteste Mitglied – und immer noch aktiv. Auch zu den Stadtmeisterschaften hatte er sich angemeldet. „Ich war aber nie ein sehr guter Spieler“, räumte er ein. Nach einem Schlaganfall vor zwei Jahren habe das Schachspiel ihm geholfen, wieder fit zu werden, „aber das Konzentrationsvermögen lässt im Alter nach“, hat er beobachtet.
„Schach“, so der gebürtige Oberschlesier, „war immer meine große Liebe“. Kennengelernt habe er das königliche Spiel während des Krieges als Soldat. „Zwischen den Einsätzen hatten wir viel freie Zeit. Eine Partie Schach lenkte uns für kurze Zeit ab“, erinnerte er sich. Sein Rat an jüngere Spieler: „Zum Schachspielen braucht man vor allem Geduld und taktisches Geschick.“
Für den Nachwuchs im Verein sind die beiden Jugendwarte Bernd Steyer und Dietmar Schnabel zuständig. Rund 20 jugendliche Spieler kommen regelmäßig zu den wöchentlichen Proben. Das jüngste Mitglied ist gerade mal acht Jahre alt. Steyer und Schnabel bauen den Nachwuchs systematisch auf. Von taktischen Spielzügen, die zu schnellen Erfolgen führen, hält Steyer nichts: „Gute Spieler erkennen diese taktischen Tricks sehr schnell. Wir bringen unseren Nachwuchsspielern umfassende Pläne für einen vielschichtigen Spielaufbau bei, die ihnen beim Turnier-Schach helfen.
Der Erfolg gibt den beiden Recht. Die Schachvereinigung spielt mit ihrem ersten Team in der Hessenliga. Drei weitere Mannschaften spielen in der Bezirksklasse A und in der Kreisklasse A. Die Nachwuchsmannschaft sammelt erste Turnier-Erfahrungen in der Kreisklasse D.
Auch der Vereinsvorsitzende Karl Geins ist zufrieden mit der Entwicklung des Vereins im Jubiläumsjahr. Von den 47 Mitgliedern kommen knapp 30 regelmäßig zum Schach spielen. „Die Jugendwarte haben gute Aufbauarbeit geleistet“, lobt Geins. So landete Eik Elstner (20) als bester Eppsteiner gegen starke auswärtige Konkurrenz auf dem 11. Platz.
Gegründet wurde der Verein 1932 von sechs Freunden des „königlichen Spiels“: Joachim Reichard, Hermann Butz, Jakob Sittig, Kurt Heymer, Georg Heimer und Hermann Heckerich trafen sich zur Gründung im damaligen Hotel „Seiler“ und schlossen sich sofort der Main-Taunus-Schachvereinigung und dem Hessischen Schachverband an. Schon im ersten Jahr gelang ihnen der Aufstieg in die höchste Spielklasse. Während des Kriegs wurden keine Wettkämpfe ausgetragen. Nach dem Krieg trafen sich die Spieler wieder regelmäßig im Gasthaus „Zum Adler“. Seit 1990 haben sie einen eigenen Raum im Bürgerhaus, wo sie Schachbretter und Figuren unterbringen können.
Der Verein richtete schon Großveranstaltunge aus wie die Süddeutsche Jugendmeisterschaft und die MTS-Meisterschaft. Der Wanderspielkreis war eine beliebte Initiative in den 70er Jahren, um Kindern das Schachspiel beizubringen. Bei der 650-Jahrfeier Eppsteins 1968 führten die Mitglieder ein „lebendiges Schachspiel“ im Burghof auf. bpa

Die TSG Eppstein feierte 25 Jahre Lauftreff mit einem Sternlauf. Unterm Zielbogen auf dem Sportplatz am Bienroth gab’s rote T-Shirts mit Jubiläums-Inschrift.
Ehrungen zum 75-jährigen Bestehen: Philipp Herzberger vom Schachverband, Roger Fischer, Bernd Steyer, Günter Gorzawski, Dr. Ulrich Tergau, Bruno Goetz und Vorsitzender Karl Geins
Das königliche Spiel verlangt höchste Konzentration. Dr. Ulrich Tergau und der Senior des Vereins: Der 82-jährige Günter Gorzawski spielt seit 50 Jahren in der Schachvereiningung

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03.09.2010
3.9.2010:
Standesamtliche Trauungen auf Burg Eppstein

Information und Anmeldung: Standesamt Kelkheim unter 06195/8038128. Weiterer Termin: 8. Oktober.
4.9.2010:
Suche nach dem Burggespenst

Für Kinder von 6 bis 9 Jahren. Teilnahme einschließlich Kakao und Milchbrötchen: 1,- €. Voranmeldung wegen begrenzter Teilnehmerzahl erforderlich: Tel. 06198/305 103.
5.9.2010:
Stadtmesse

der katholischen Kirchengemeinden im Pastoralen Raum Eppstein
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